Dienstag, 13. März 2012

Reis-Käse-Puffer

Einfach und lecker, aber durch den vielen Käse sind diese Teilchen ziemlich gehaltvoll, deshalb sollte man sie mit Salat oder irgend etwas gemüsigem essen.


Reis-Käse-Puffer
(entnommen aus "Kochvergnügen vegetarisch" von Dagmar von Cramm)

4 Personen

200 g Langkornreis, in doppelter Menge leicht gesalzenem Wasser gegart
150 g geriebenen Käse (ich habe Emmentaler genommen)
1 Bund Frühlingszwiebeln, fein gehackt
3 Eier
40 g Mehl
Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver
Öl oder Butter zum Anbraten

Reis, Käse, Zwiebeln, Eier und Mehl mischen und mit den Gewürzen abschmecken.
Öl oder anderes Fett in einer Pfanne erhitzen, aus der Bratlingmasse mit zwei Löffeln kleine Portionen abnehmen, diese in die Pfanne setzen, platt drücken und von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Schmand-Senf-Dressing

Nach langer Zeit mal wieder einfach nur ein Salatdressing.
Es ergab sich daraus, dass ich einen halben Becher Schmand übrig hatte und wurde von meinem Freund mehrfach gelobt, weshalb ich es für eine gute Idee hielt, mir die Zutaten mal aufzuschreiben. ;)


Schmand-Senf-Dressing

100 g Schmand
1-4 El Milch (je nachdem, wie flüssig man das Dressing möchte)
1-2 El Essig (ich habe Quittenbalsamico genommen)
2 Tl brauner Zucker
1-2 Tl Senf
1 gestrichener Tl Salz

Alles in ein kleines Gläschen mit Schraubdecke tun und schütteln.

Wir hatten dazu einen einfachen Blattsalat mit Frühlingszwiebeln und Mais.

Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe
(entnommen aus "Kochvergnügen vegetarisch" von Dagmar von Cramm)


3-4 Personen
1-2 El Butter
750 g Kartoffeln, gewürfelt
50 g Knollensellerie, gewürfelt
3 Karotten, gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
3 Wacholderbeeren
1/2 Tl Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
1 l Gemüsebrühe
2-4 Tl Thymianblätter
Salz und Pfeffer
1 Bund Schnittlauch, gehackt
100 g Schmand
eventuell Brot oder Brötchen zum Servieren

Butter in einem großen Topf zerlassen und die Gemüse darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und 10-20 Minuten köcheln lassen, bis alles gar ist und dann pürieren. Wacholderbeeren, Pfefferkörner und Lorbeerblätter sollten laut Rezept mitkochen und auch püriert werden. Da ich jedoch Zweifel hatte, ob das zumindest bei den Pfefferkörnern wirklich eine gute Idee ist, habe ich die Gewürze in einen Einmalteebeutel getan und vor dem Pürieren wieder herausgenommen.
Nach dem Pürieren mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und den Schnittlauch einrühren. Schmand entweder direkt dazu geben oder später auf jeden Teller einen Klecks geben.

Donnerstag, 1. März 2012

Apfelpfannkuchen

Sehr lecker, allerdings muss man echt aufpassen, dass man den Herd nicht zu heiß macht. Oder ich muss auf jeden Fall aufpassen, bei mir waren sie teilweise nämlich recht... knusprig zum Schluss. Aber das ist ja eigene Blödheit. Die kann ich mir auch gut mit Vanillesauce oder -eis vorstellen.


Apfelpfannkuchen
(nach einem Chefkoch-Rezept)

2 Personen (als Hauptgericht)

250 g Mehl
300 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Salz
4 Eigelb
1/2 Tl Zimt
4 Eiweiß
3 El Zucker
Butter zum Braten
2-4 Äpfel (je nach Größe), geschält und in dünne Ringe geschnitten
Zucker/Zimt-Mischung nach Geschmack zum späteren Bestreuen

Mehl, Milch, zerbröselte Hefe, Salz, Zimt und Eigelbe zu einem glatten Teig verrühren und an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen. Eiweiße und Zucker zu einem steifen Schnee schlagen und unter den Teig heben, wenn er fertig gegangen ist.
Butter in einer Pfanne zerlassen und mehrere kleine Teigkleckse hineinsetzen. In jeden eine Apfelscheibe legen und die Pfannkuchen von beiden Seiten bei nicht zu hoher Hitze anbraten, bis sie durchgegart und außen goldbraun sind. Warmstellen, bis der gesamte Teig verbacken wurde. Mit Zimtzucker bestreut servieren.

Dienstag, 28. Februar 2012

Reis mit Pilz-Paprika-Gemüse

Nichts Großartiges, aber geht schnell und ist lecker.



Reis mit Pilz-Paprika-Gemüse

4 Personen
2 El Butter oder anderes Fett
2 große Zwiebeln, gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gehackt
2 Karotten, gewürfelt
4 Paprikaschoten (ich hatte zwei normale und zwei Spitzpaprika), gewürfelt
3 Tomaten, gewürfelt
300 g Champignons, halbiert oder in Scheiben, je nach Größe
Thymian, Rosmarin, Majoran, rosenscharfes Paprikapulver
Salz, Pfeffer
1 Becher Schmand
400 g Reis (ich hatte normalen Langkornreis), nach Packungsanweisung gekocht

Die Butter in einem Topf oder einer großen Pfanne zerlassen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Paprika, Tomaten, Karotten und Champignons dazu geben, salzen und mit aufgelegtem Deckel köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Schmand zugeben und mit Kräutern, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Noch 1-2 Minuten erhitzen, dann mit dem Reis servieren.

Kürbis-Minz-Salat

Zur Abwechslung mal ein Salat mit Kürbis. Eigentlich hätte wirklich nur ein Hokkaido hineingehört, aber meiner war wirklich sehr, sehr klein und es sah (vor allem im Verhältnis zum Dressing) so wenig aus, dass ich spontan noch ein paar Kartoffeln dazu getan habe. Auch so fand ich das Dressing noch sehr intensiv - 100 g Zucker und über 100 ml Essig sind halt auch nicht so wenig. Deshalb würde ich empfehlen, erstmal nur einen Teil des Dressings über den Salat zu geben und dann zu probieren. Mit dem Probieren aber nicht zu lange warten - ich vermute, durch den vielen Zucker wird die Sauce schnell sehr zäh beim Abkühlen und lässt sich nicht mehr gut gießen.
Eigentlich hätten auch noch Mandelblättchen darüber gehört, aber darauf hatte ich keine Lust, deshalb habe ich sie weggelassen.


Kürbis-Minz-Salat
(leicht verändert übernommen von www.chefkoch.de)


2 Portionen
1 kleiner Hokkaido, in Spalten oder Würfel geschnitten
2 El Salz
1 Tl Zucker
5 El Olivenöl
4-6 mittlere Kartoffeln, geschält und gewürfelt
125 ml Weißweinessig
100 g Zucker
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Tl Zimt
1 Hand voll frische Minzblätter, gehackt
Salz und Pfeffer
Nach Wunsch Mandelblättchen zum Bestreuen

Kürbis mit Salz und Zucker mischen und eine Stunde ziehen lassen. Dann abgießen und kurz mit Wasser abspülen. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Kürbis von allen Seiten anbraten, bis er gar ist. Den Kürbis in einer Schüssel (oder Servierschälchen) geben und die Kartoffelwürfel ebenfalls braten, bis sie gar sind. In dem restlichen Öl in der Pfanne den Essig und den Zucker aufkochen und ein wenig köcheln lassen, bis der Zucker sich löst. Knoblauch und Zimt dazu geben und die Sauce über den Kürbis gießen. Mit der gehackten Minze und gegebenenfalls den Mandelblättchen bestreuen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 5. Februar 2012

Kokos-Nudel-Suppe mit Curry

Kokos-Nudel-Suppe mit Curry
(übernommen aus "Vegetarisch Kochen - die besten Rezepte aus aller Welt" von Celia Brooks Brown)

6-8 Personen
Gewürzpaste
4 Knoblauchzehen, gehackt
4 Chilischoten, gehackt (habe ich weggelassen - durch das Zitronengras ist das Gericht auch so schon scharf genug)
10 cm frischer Ingwer, gerieben
2 kleine Zwiebeln (oder eine große), gehackt
1 Tl Kurkuma
2 Stängel Zitronengras, möglichst fein gehackt
8 Limettenblätter, nach Entfernen der Mittelrippe fein gehackt (hatte ich nicht da, deshalb habe ich sie ersatzlos weggelassen)

Die Zutaten sollten laut Anleitung mit dem Mixer zu einer Paste zerkleinert werden. Ich fand das allerdings unnötig (und so kleine Mengen mit dem Mixer zu zermahlen funktioniert sowieso nicht so gut - ich hätte wenn dann einen Mörser genommen), und habe statt dessen die Zutaten nur gut zerkleinert und so verwendet.

Suppe
Pflanzenöl zum Braten
600 g Tofu (ich hatte nur 400 g)
500 g Kürbisfleisch (ich habe eher 700-800 genommen), gewürfelt
1600 ml Kokosmilch
1200 ml Wasser
300 g Reisnudeln, nach Packungsanweisung gegart (ich hatte normale Vermicelli)
2 Hand voll Minze, gehackt
16 Stängel Koriandergrün (ich hatte Petersilie), gehackt
8 El helle Sojasauce
4 Tl Zucker
Salz
4 Lauchzwiebeln, gehackt
300 g Bohnensprossen
2 Tomaten, geachtelt oder gewürfelt
10 cm Salatgurke, in Stifte geschnitten

Den Boden einer großen Pfanne mit Öl bedecken und erhitzen. Den Tofu in mundgerechte Würfel oder Scheibchen schneiden und von allen Seiten kross anbraten. Auf Küchenpapier legen und abtupfen, um die Tofustücke ein wenig zu entfetten.
2 El Öl in einem Topf erhitzen und die oben vorbereiteten Gewürze kurz darin anbraten. Kürbis zugeben, umrühren, bis die Gewürze sich gut verteilt haben und dann Wasser und Kokosmilch zugeben. Ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis gar ist, dann den Tofu und die Nudeln zugeben und nochmals kurz erhitzen. Mit Kräutern, Sojasauce, Zucker und Salz würzen. Die restlichen Zutaten in Extraschälchen auf den Tisch stellen - die kann jeder nach eigenem Geschmack auf dem Teller mit der Suppe kombinieren. Im Original sollten eigentlich auch Tofu, Nudeln und Kürbis (vorher in Wasser gedünstet) extra auf die Teller verteilt werden und mit der Suppe übergossen, aber das fand ich unnötig kompliziert, da die Zutaten ja eh gegart werden. Daher hier eine vereinfachte Version. ;)